Athletinnen und Athleten begeistert von gemischter Teamstaffel im Short Track
22. Jänner 2012
Teamwork war das Motto der Athletinnen und Athleten aus aller Welt beim gemischten Teambewerb im Short Track Eisschnelllauf der Innsbruck 2012 Olympischen Jugend-Winterspiele am Samstag.
Jung Hyun Park (KOR), Xiucheng Lu (CHN), Aili Xu (CHN) und Jack Burrows (GBR) schnappten sich die Goldmedaille. Das Team war begeistert von der Gelegenheit, zusammen mit Athletinnen und Athleten aus anderen Nationen anzutreten.
Nach dem Medaillensieg war Burrows „total begeistert“ und meinte: „Es ist einfach großartig.“
Der junge Sportler aus Großbritannien ist mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden und überzeugt, dass sich jeder einzelne von ihnen die Medaille wirklich verdient hat. „Wir waren alle sehr gut und haben alle unser Bestes auf dem Eis gegeben. Wir sind ein starkes Rennen gelaufen.“
„Ich wollte Teil des Teams sein und eine ordentliche Leistung abliefern“, so Burrows. „Ich finde, es war ein großer Erfolg.“
Burrows verriet, dass die Teams nur wenig Zeit hatten, um gemeinsam zu trainieren, aber es war trotzdem für alle eine bereichernde Erfahrung.
„Wir haben nur einmal trainiert“, erzählt er. „Aber wir hatten Spaß und haben in der Umkleidekabine viel zusammen gelacht. Unser Plan war, entspannt ins Rennen zu gehen, weil wir wussten, dass wir dann schneller laufen würden.“
Auch Lu hat der Bewerb gefallen. „Es macht Spaß, in einem Team mit Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Ländern zu sein.“
Sein chinesischer Teamkollege Xu zeigt sich ebenso begeistert.
„Ich habe gesehen, dass Solidarität innerhalb des Teams wichtig ist“, erzählt er. „Wir haben uns vor dem Rennen gut miteinander abgesprochen.“
Team F mit Chunyu Qu (CHN), Hongzhi Xu (CHN), Mariya Dolgopolova (UKR) und Aydin Djemal (GBR) holte sich Silber. Das Team erzählte nach dem Bewerb, dass ein Laptop und ein Online-Übersetzungsprogramm entscheidend für diesen Erfolg gewesen waren.
„In unserem Team war es nicht leicht, miteinander zu kommunizieren“, verrät Djemal. „Wir hatten eine kleine Sprachbarriere. Aber ich habe meinen Laptop geholt und wir haben uns mithilfe von Google Translate verständigt.“
Der britische Eisläufer erzählt, dass er von dem Podiumsplatz vollkommen überrascht war.
„Ich weiß nicht, es ist schwer zu erklären“, so Djemal. „Es fühlt sich sehr gut an, ich habe überhaupt nicht damit gerechnet.“
Hongzhi Xu erzählt, dass ihre Freude am Bewerb keineswegs durch den verpassten Goldmedaillensieg getrübt wurde.
„Was am meisten zählt ist der Teamgeist. Es hat echt Spaß gemacht. Besonders mit der koreanischen Athletin. Im Sport sind wir Rivalinnen, aber wenn wir nicht auf dem Eis stehen sind wir Freundinnen.“
Die Koreanerin Suk Hee Shim, der Franzose Yoann Martinez, die Österreicherin Melanie Brantner und der Russe Denis Ayrapetyan aus Team A gewannen Bronze.


