1. Olympische
Jugend-Winterspiele 13.-22. Jänner

Fackellauf - Tag 8

Im Zeichen der Nachwuchsförderung

Am achten Tag durchquerte der Jugend-Olympische Fackellauf auf seiner letzten Etappe in der Steiermark Gleisdorf. Dort startete Stefan Payerl, ein junger Fußballspieler des ortsansässigen Fußballvereins, um kurz nach halb 12 als erster Läufer in den Tag. Neben einigen seiner Teamkameraden wurde die Gruppe an Fackelläufern, die in der steirischen Gemeinde allesamt junge Nachwuchssportler waren, von einigen moderner Fünfkämpferinnen ergänzt.

Neben der Nachwuchsförderung setzt sich Gleisdorf auch besonders für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Energieversorgung ein. Der Ort bezeichnet sich selbst als „Energiestadt“, was man nicht zuletzt an der Vielzahl ins Stadtbild integrierter Solarzellen erkennen kann. Neben Straßenlaternen und Parkautomaten, die so mit Strom versorgt werden, ziert den Hauptplatz der Solarbaum, der zeigt, wie man Kunst und Technik sinnvoll kombinieren kann. Von dort brach der Fackelzug auf ins Burgenland.

Auf dem Weg in die Landeshauptstadt Eisenstadt, wo das Jugend-Olympische Feuer über Nacht verweilte, machte der Zug noch Station in Oberpullendorf. Bemerkenswert ist das Engagement des dortigen Bürgermeisters Rudolf Geißler, der fast alle jungen Fackelläufer selbst angerufen hatte, damit seine Stadt, wenn schon nicht direkt mit Sportler bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck, zumindest beim Fackellauf mit starken jungen Athleten vertreten ist. Auch Sportminister Mag. Norbert Darabos ließ sich nicht lange bitten seinem Heimatbezirk einen Besuch abzustatten, um gemeinsam mit den Oberpullendorfern den Fackelläufern der ersten Olympischen Jugend-Winterspiele zuzujubeln.

Mit einem herrlichen Sonnenuntergang, der durch die Wolken brach, erreichte das Jugend-Olympische Feuer die burgenländische Landeshauptstadt, wo es mit der festlichen Stadtbeleuchtung um die Wette schien. Bürgermeister Thomas Steiner meinte angesprochen auf die Wintersport-Gemeinsamkeiten zwischen Eisenstadt und Innsbruck schmunzelnd: „Wir teilen uns dieselben Schigebiete!“

Unter den Fackelläuferinnen und Fackelläufern befanden sich dennoch eine Vielzahl von jungen Eisenstädter Wintersportlerinnen und Wintersportlern, wie eine junge Eiskunstläuferin, für die es einfach nur „urcool“ war, mitgelaufen zu sein. Leo Hillinger, einer der führenden Winzer Österreichs, und Ursula Bredlinger, mehrfache Staatsmeisterin im Marathon, Halbmarathon und Eisenstadts Sportlerin des Jahres 2011 sorgten für das leuchtende Finale, indem sie zusammen die Feuerschale entzündeten.

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innsbruck 2012 torch relay oberpullendorf sports minister darabos

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Innsbruck 2012 Youth Olympic Games Torch Relay

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Mit dem Feuer in der Hand ins Burgenland

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