1. Olympische
Jugend-Winterspiele 13.-22. Jänner

Korea, China, die Niederlande und Japan sind Favoriten für Eisschnelllauf-Massenstart bei Innsbruck 2012

19. Jänner 2012


Korea, China, die Niederlande und Japan sind die großen Favoriten beim Eisschnelllauf Massenstart der Frauen und Männer am Freitag, einer der großen olympischen Premieren bei den Innsbruck 2012 Olympischen Jugend-Winterspielen.

Rennen dieses Formats wurden erst bei einigen wenigen internationalen Sportveranstaltungen, zum Beispiel dem Junioren-Weltcup 2011 in Bjugn und als Probebewerb bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2007 in Innsbruck ausgetragen.

Der Bewerb wird den Abschluss der Eisschnelllaufbewerbe bei Innsbruck 2012 bilden.

Die Eisschnellläufer und Eisschnellläuferinnen aus Korea, China, den Niederlanden und Japan sind nach den Medaillenbewerben im Eisschnelllauf der Männer und Frauen über 500 m, 1500 m und 3000 m ganz klar die Favoriten.

Im Massenstartrennen der Frauen hat es Mi Jang (KOR), Goldmedaillengewinnerin über 500 m und 1500 m, auf ihre dritte Medaille bei diesen Spielen abgesehen. Sanneke de Neeling (NED), die Silber im Bewerb über 1500 m und Gold über 3000 m gewann, wird als große Konkurrentin angesehen.

De Neeling gab zu etwas Angst davor zu haben, in so einer großen Masse zu laufen.

„Ich hoffe, ich werde an der Ziellinie noch am Leben sein“, scherzt die niederländische Eisschnellläuferin. „Ich fürchte mich davor zu stürzen oder mich zu verletzen.“

Sumire Kikuchi (JPN), Bronzegewinnerin des Frauenbewerbs über 1500 m, hat ebenfalls gute Chancen, da sie auch Short-Track-Eisschnellläuferin ist.

Ähnlich wie beim Short Track, bedarf es auch beim Massenstartrennen besonderer Taktiken und Fertigkeiten.

Im Bewerb der Männer ist China Favorit, dank des Langstreckenspezialisten Fan Yang, der Gold im Bewerb über 1500 m und 3000 m gewann.

Der chinesische Eisschnellläufer freut sich auf das Massenstartrennen, da er schon Erfahrungen damit gemacht hat.

„Ich bin schon in früheren Rennen mit diesem Format in Berührung gekommen und bin gut damit zurechtgekommen. Ich mag es wirklich sehr, denn es ist anders als das normale Eisschnelllaufen.“

„Man muss sich immer an unerwartete Ereignisse anpassen“, sagt er. „Man muss schnell reagieren können. Und man muss auch clever sein, denn Technik allein ist nicht genug.“

„Die richtige Strategie zur rechten Zeit ist wichtig. Manchmal muss man sehr plötzlich beschleunigen, dann wieder einfach den anderen nachfahren und manchmal muss man sie auch überholen. Man muss ständig mitdenken.“

Beim Massenstartrennen gibt es nur einen Lauf und alle Eisschnellläufer sind zur selben Zeit auf dem Eis.

Ihre Startposition wird durch die Platzierungen aus früheren Bewerben bei Innsbruck 2012 bestimmt. Die Mitstreiter stellen sich beim Start in Sechserreihen auf, mit einer Distanz von je einem Meter zwischen den Läufern.

Beim Massenstartrennen der Frauen müssen acht Runden absolviert werden. Bei den Männern sind es zwölf Runden.

Der bestplatzierte Athlet ist der erste am Start und führt das Rennen in der ersten Runde an. Die erste Runde muss als Gruppe absolviert werden.

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Das Massenstartrennen der Frauen und Männer im Eisschnelllauf feiert bei den Innsbruck 2012 Olympischen Jugend-Winterspielen olympische Premiere.

Foto: IOC Young Reporter Iuliia Vynokurova