Lillehammer 2016 tritt Nachfolge von Innsbruck an
22. Jänner 2012
Die Innsbruck 2012 Olympischen Jugend-Winterspiele gehen langsam zu Ende und es ist für Lillehammer, Austragungsort der zweiten Olympischen Jugend-Winterspiele in vier Jahren, an der Zeit, die Nachfolge anzutreten.
Lillehammer hat am 7. Dezember 2011 den Zuschlag für die Spiele bekommen und ist somit Gastgeberstadt für die 2. Olympischen Jugend-Winterspiele vom 26. Februar bis zum 6. März 2016.
Lillehammer war Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1994.
Diese Spiele wurden als die ersten „grünen“ Spiele bekannt, ein Trend der seitdem fortgesetzt wurde.
22 Jahre nachdem das Olympische Feuer Lillehammer verließ, wird die Olympische Familie in die norwegische Stadt zurückkehren, dieses Mal für die Olympischen Jugend-Winterspiele.
Siri Hatlen (NOR), Vorsitz des Organisationskomitees der Spiele in Lillehammer, das in Kürze zusammengestellt werden wird, war bei den Spielen in Innsbruck, um wichtige Eindrücke mitzunehmen.
„Ich bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit hatte, die Olympischen Jugendspiele in Innsbruck zu besuchen. Ich werde mit mehr Wissen darüber, was die Olympischen Jugendspiele sind und wie sie ablaufen können, nach Hause zurück fahren.“
Karette Wang Sandbu (NOR), Mitglied des Nationalen Olympischen Komitees von Norwegen, war als eine von fünf Secondees in Innsbruck.
Sie arbeitete für und mit dem Organisationskomitee von Innsbruck 2012 (IYOCOG), um zu beobachten und einen Bericht mit Empfehlungen und Vorschlägen auszuarbeiten.
„Wenn ich für mich und auch für andere spreche glaube ich, dass wir alle viel gelernt haben. Es geht darum, Einsicht in die Austragung einer solchen, für junge Athletinnen und Athleten organisierten Veranstaltung zu bekommen. Lillehammer und Norwegen sind erfahren in der Austragung von Olympischen Spielen und anderen großen Veranstaltungen, aber natürlich sind die Olympischen Jugendspiele etwas besonderes“, so Sandbu.
Mit Lillehammer als Gastgeberstadt für die zweite Ausgabe der Olympischen Jugend-Winterspiele geht es darum, die Spiele an einen kleineren Ort anzupassen und das Kozept dementsprechend auszubauen.
„Lillehammer ist eine recht kleine Stadt. Dort können wir definitiv nicht einfach die Spiele in Innsbruck kopieren. Man muss sich immer an die Kultur der Stadt, in der die Spiele abgehalten werden, anpassen. Aber was wir ganz sicher mit nach Hause nehmen sind Ideen, die Stimmung, und den Spirit der YOG DNA“, fährt Sandbu fort.
Vom Kultur- und Bildungsprogramm (CEP) sind sowohl Hatlen als auch Sandbu begeistert.
„Mein besonderes Lob geht an das Kultur- und Bildungsprogramm. Diese Komponente der Olympischen Erfahrung macht die Olympischen Jugendspiele in der Welt des Sports einzigartig“, so Hatlen.
„Ich glaube, am meisten hat mich die Vielzahl verschiedener Angeboten beim CEP begeistert. Mir hat es wirklich gut gefallen, dass auch die Jugendlichen vor Ort dazukommen und mitmachen konnten. Die Workshops waren eine gute Mischung aus Weltkultur und lokaler Kultur“, meinte Sandbu.
Während in Innsbruck der Vorhang fällt, geht es in Lillehammer gerade erst los.
„Ich hoffe, dass die Spiele in Lillehammer 2016 zur Entwicklung einer neuen Generation von Athletinnen und Athleten, Trainern, Volunteers, Führungskräften und Schiedsrichtern beitragen werden“, so Hatlen.


