Stolzer Fürst Albert II. von Monaco überreicht Medaillen bei den Innsbruck 2012 Olympischen Jugend-Winterspielen
22. Jänner 2012
Albert II., Fürst von Monaco und IOC-Mitglied, überreichte am Sonntag, den 22. Jänner die Medaillen für den Zweierbob-Bewerb der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele. Gold ging an Patrick Baumgartner und Alessandro Grande (ITA), Silber an Benjamin Maier und Robert Ofensberger (AUT) und Bronze an Rudy Rinaldy und Jeremy Torre (MON).
Für Fürst Albert II. – selbst Teilnehmer im Bob-Bewerb aller Olympischen Spiele zwischen Calgary 1988 und Salt Lake City 2002 – war die Überreichung der Bronzemedaille an die Mannschaft aus Monaco ein ganz besonderer Moment. In zwei kurzen Interviews sprechen der Prinz und das monegassische Bob-Team über die Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck.
Interview mit Fürst Albert II. von Monaco
Was halten Sie von Ihrer Mannschaft?
Ich bin sehr stolz auf sie. Sie haben wirklich Außergewöhnliches geleistet. Das ist das Ergebnis von mehr als 20 Jahren Arbeit, seit ich den Verband gegründet habe und seit meiner eigenen Zeit als aktiver Bobsportler. Wir haben jetzt eine neue Generation, die den Sport weiterführt und die dank ihres Talents und harter Arbeit gute Ergebnisse erzielt. Das ist fantastisch.
Sie selbst haben ja Erfahrung in diesem Sport aus ihrer eigenen Zeit als aktiver Bobsportler. Dafür braucht es Mut, das ist wahrlich keine einfache Disziplin. Trotzdem ist Monaco stets bei allen Bob-Bewerben vertreten.
Wir versuchen den Bobsport so gut es geht zu unterstützen. Es stimmt schon, dass dieser Sport viel Mut, Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit fordert, auch physisch und mental wird einem viel abverlangt. Außerdem ist es ein Mannschaftssport mit viel Sportsgeist.
Und es ist auch der Sport der Zukunft, bei so viel jugendlichem Interesse.
Ja. Diese Olympischen Jugendspiele sind ein großartiges Sprungbrett und eine fantastische Plattform für diese Jugendlichen; hier können sie sich treffen und gemeinsam ein einzigartiges Erlebnis miteinander teilen. Vor allem aber werden ihnen die Olympischen Werte vermittelt und sie werden auf ihr späteres Leben als Profisportler aber auch auf das Leben an sich vorbereitet. Das ist es doch, worum es geht.
Mit den nationenübergreifenden Mannschaftsbewerben schlägt die Jugend ein neues Kapitel in der Olympischen Geschichte auf. Was halten Sie davon?
Ich finde das sehr gut. Ich hatte das bereits bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Singapur bei den nationenübergreifenden Staffelrennen gesehen. Ich denke das ist wirklich ein wunderschöner Gedanke.
Interview mit der monegassischen Bobmannschaft
Herzlichen Glückwunsch. Was bedeutet es euch, die Bronze-Medaille im Bobfahren bei diesen 1. Olympischen Jugend-Winterspielen gewonnen zu haben? Ihr habt damit Geschichte geschrieben.
Das ist einfach ein wunderschönes, überwältigendes Gefühl. Einfach unbeschreiblich.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr dieses Jahr hart dafür trainiert habt.
Wir haben uns nicht sehr viel erwartet, aber dank der harten Arbeit, die wir in die Sache gesteckt haben und all den Anstrengungen haben wir es geschafft und das ist super. Wir haben immer noch nicht so richtig begriffen, was wir da erreicht haben.
Auch Fürst Albert war hier. Ich kann mir vorstellen, dass das etwas ganz Besonderes für euch war, vor allem weil er ja früher auch Bob gefahren ist. Hat er euch vor dem Start Mut zugesprochen?
Ja. Das hat den Druck auf uns noch etwas erhöht aber wir haben unser Bestes gegeben und wir haben es geschafft.
Bilder
Fürst Albert II. überreicht die Goldmedaillen an das italienische Duo Patrick Baumgartner und Alessandro Grande




