Training zahlt sich aus – USA holen Gold im Rodeln in der gemischten Teamstaffel
17. Jänner 2012
Der strenge Trainingsplan macht sich bezahlt: die USA gewinnen am Dienstag Gold in der gemischten Teamstaffel im Rodeln auf der Bobbahn Innsbruck/Igls.
Die USA wurden für die Rodelbewerbe bei den Innsbruck 2012 Olympischen Jugend-Winterspielen nicht unbedingt als Favoriten gehandelt, gewannen aber mit einer Zeit von 2 min 18,310 s die gemischte Teamstaffel. Deutschland schnappte sich mit 2:18.708 die Silbermedaille und Österreich sicherte sich mit 2:18.863 die Bronzemedaille.
Das Team der USA trainierte wochenlang zusätzlich und feilte am schwierigen Schrankensystem für die Staffel. In der Staffel muss jeder Fahrer am Ende der Bahn auf ein Touchpad schlagen, um so oben am Start die Schranke für seinen Teamkollegen zu öffnen.
Das hat sich in Igls bezahlt gemacht.
„Wir haben das mit der Schranke alle gut hinbekommen“, so Tucker West (USA). „Wir haben die Schranke wirklich schnell geöffnet, wir hatten alle schnelle Startzeiten und jeder von uns hatte einen tollen Lauf. Es war großartig.“
Summer Britcher (USA) sieht die gute Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg. Auch in ihrer Freizeit kommt sie mit den drei Jungs, die mit ihr in der Teamstaffel in Innsbruck 2012 angetreten sind, gut aus.
„Ich mag sie – manchmal“, sagt Britcher und lacht dabei. „Sie sind wie eine Familie für mich. Es gibt Vor- und Nachteile im Zusammenleben, aber alles in allem mag ich sie.“
Das Team standen im Zielraum Arm in Arm, als Jacques Rogge (BEL), Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, ihnen gratulierte.
Gold in der Teamstaffel ist ein Riesenerfolg für die USA, aber wohl auch der letzte für das US-Rodelteam der Olympischen Jugend-Winterspiele.
Das Doppelsitzerteam Ty Anderesen (USA) und Pat Edmunds (USA), das am Montag bei Innsbruck 2012 die Bronzemedaille holte, gab nach dem Rennen bekannt, dass sie nicht mehr als Team antreten werden.
„Wir werden beide weiterhin rodeln, wir werden beide unser eigenes Ding machen aber ich glaube nicht, dass wir weiterhin als Team auftreten werden“, so Andersen.



